Kulturzug Panketal – ein einzigartiges Ateliergefüge in Gefahr?!

Die Uferhallen sollen verkauft werden. Ein großer und etablierter Atelierstandort in zentraler Lage droht verloren zu gehen. Die ehemaligen BVG-Hallen sind einer von vielen Orten entlang der Panke, an dem Kunst, Kultur und Soziales ineinander greifen.

 

Gemeinsam mit den Atelierhäusern Gerichtshöfe, Wiesenburg, Gerichtsstraße 23, Wiesenstraße 29, der Bildhauerwerkstatt des bbk und ExRotaprint bilden die Uferhallen ein international bekanntes Ensemble. Wohnen und Arbeiten, soziale und kulturelle Infrastruktur sind hier eng verzahnt. Hier arbeiten über 500 Künstler*innen und Gewerbetreibende.

Diese Standorte bilden den Kulturzug Panketal, ein vernetztes Gefüge, das es zu schützen gilt!

Der ökonomische Druck auf diese Orte nimmt stetig zu. Florian Schöttle, ehemaliger Atelierbeauftragter, Immobilienexperte und Bürgervertreter im Stadtentwicklungsausschuss in Mitte, konstatiert, dass sich in den letzten drei Jahren der 1,5 Mio. qm große Leerstand an Gewerbeflächen im S-Bahn-Ring halbiert hat. Die Preise für diese Objekte haben sich in der gleichen Zeit verdreifacht. Neben der Wohnraumkrise manövriert sich Berlin zunehmend in eine Gewerbe-Standortkrise. Davon sind insbesondere Kleingewerbe sowie Kultur-, Sozial- und gemeinwohlorientierte Standorte betroffen.

 

Den vollständigen Text finden sie in der beigefügten PDF.

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